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Die Technologien sind schon da: So wäre „grüner“ Diesel bereits heute möglich

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Redakteur: Dominik Stephan, Vogel Verlag

Ein Projekt in Straubing zeigt, dass synthetische Kraftstoffe schon heute funktionieren – Power-to-X ist in aller Munde: Als Energiespeicher, Alternative zur batterieelektrischen Mobilität oder Grundrohstoff für industrielle Prozesse ist die Umwandlung von Grünstrom in stoffliche Form ein Eckpfeiler sämtlicher Defossilierungsstrategien. Aber wie realistisch ist die Vision von Kraftstoff aus der Steckdose? Eine Versuchsanlage in Niederbayern zeigt, dass die nötigen Technologien längst in den Startlöchern stehen.

Es braucht nicht viel, damit aus Sonnenlicht Visionen werden: Klimaneutral soll die Wertschöpfungskette von morgen werden, nachhaltig sowieso und am besten ohne fossile Rohstoffe auskommen. Doch die Technologie, die Wohlstand für alle ohne Umweltbelastung verspricht, lässt auf sich warten. Dass es prinzipiell möglich ist, mit regenerativer Energie und Abgasen Kraftstoffe und Basischemikalien zu erzeugen, streitet heute niemand mehr ab. Dass diese Verfahren auch wirtschaftlich sind, schon eher. Und so suchen Institute, Firmen und die Politik nach dem „Stein der Defossilierungs-Weisen“. Und suchen, und suchen.


(Bild: Jan Troeschel/TUM)

„Die Prozesse, die wir bräuchten, sind eigentlich alle schon vorbereitet“, sagt einer, der es wissen muss: Jakob Burger, Professor für Chemische und Thermische Verfahrenstechnik der TU München, forscht mit seinem Team an der Direktsynthese künstlicher Kraftstoffe. Allerdings nicht an der Isar, sondern am TUM-Campus Straubing in Niederbayern. Die Mittel dazu: ein etwa tischgroßer Reaktor, meterhohe Destillationskolonnen und eine nachgeschaltete Membraneinheit. Ein typischer Technikumsaufbau – aber einer, der es in sich hat. In Straubing entsteht aus Methanol und Formaldehyd in einem mehrstufigen Verfahren Oxymethylenether – ein synthetisches Gemisch, dass als Alternative zu Dieselkraftstoffen helfen könnte, den in die Kritik gekommen Selbstzünder emissionsneutral zu machen.

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